Muschelhaufen 43 (2003)


(208 Seiten, Klappenbroschur, Fadenheftung, Abbildungen,
u.a. 2 eingeklebte Farbbilder, 10.- €)

Das Titelbild stammt von
Heinrich Gillis Görtz,
der auch die
Original-Kunstbeilage
des Förder-Abonnements
gefertigt hat.
 
(Klicken Sie auf das Bild,
um es zu vergrößern)

 

 

 


Lesen Sie in Nr. 43 eine ungewöhnliche Auswahl exquisiter
Erzählungen und Kurzprosa:
  

Henning Bochert: Wegbeschreibung. Mutter. Geliebte. Ein Dialog

 

Literarisch überzeugend geglückt! - so urteilte der Erste, dem der Herausgeber den Text zu lesen gab. Stimmt!

 

Matthias Falke: Carpe Diem

 

Wie man die Zeit bis zum Abflug nutzen kann      

 

Stefanie Golisch: Apricale oder das wahre Leben

 

Erneut eine wunderbare Erzählung dieser von den Muschelhaufen-Lesern besonders geschätzten Autorin  

 

Bernd Harms: Schau nicht zurück

 

Ein verrückter Erzählfluss, einfach irre.

 

Susanne Kalender: Die Lehrerin

 

Lassen Sie sich überraschen!

 

Peter Klusen: Alle Jahre wieder

 

Der kleine Muschelhaufen-Krimi, "rabenschwarz" wie immer

 

Anna Rheinsberg: Fritz

 

Schrullig

 

Eva Scheller: Der Wellensittich der Frau Samtleitner

 

Ein phantasievoller Text, der dem Leser auch sprachlich Spaß machen wird

 

Jochen Schimmang: Geist und Geld

 

Vorabdruck des 1. Kapitels des nächsten Schimmang-Romans!

 

Bastian Schlickeisen: Er schoss zweimal in die Luft

 

Kurzprosa

 

Anja Schnaus: Steins Zeit

 

Diese Erzählung können Sie ausnahmsweise einmal auch ►► hier lesen.

 

Ferdinand Scholz: Glückliche Fügung

 

Eine köstliche Anekdote!

 

Gerd Sonntag: Uhrzeiten

 

 

 

Reinhard Stöckel: Eine blaue Böhmerland

 

Ein Stück Biographie

 

Dieter Uesseler: Der Traum Saint-Justs, einmal hin und zurück

 

Ein Spiel mit der Geschichte

 

Maximilian Zander: Korff

 

           

 

Essays, Berichte u. a.

Theo Breuer schreibt einen Nachruf auf W. G. Sebald.

 

Antonin Dick zeigt den Lesern ein ganz besonderes Stück Berlin: Stadt des Vergessens.

 

Was sie "Im Künstlerdorf Schöppingen" erlebt hat, bevor sie ihr Stipendium dort abbrach, beschreibt auf erstaunliche Weise Marjana Gaponenko.

 

Zwei Enkel des umstrittenen "Arbeiterdichters" Heinrich Lersch suchen eine Annäherung an diesen bzw. an sein Werk: Edgar Lersch: "Es hat ein jeder Toter des Bruders Angesicht" - Reflexionen eines Nachgeborenen über (lesen Sie hier ►►) Heinrich Lersch / Martin Lersch: Zeichnungen

 

Henner Reitmeier wird Widerspruch hervorrufen mit seiner "Autoren-Provokation": Ängstliche Egomanen (Hinzugefügt: ein lesenswerter Brief an den Herausgeber).

 

Und: Diesmal antworten nicht die Autoren oder Künstler, sondern diverse Leser/Leserinnen auf eine "Muschelhaufen"-Frage.

 

           

 

 

Lyrik und Aphorismen von

Uwe Brosch, Joseph Buhl, Hugo Dittberner, Marjana Gaponenko, Werner Helwig (aus dem Nachlass), Alexander Maria Kiefer, Johannes Kühn ("Schreck"), Axel Kutsch (ganz leicht, ganz locker, lesen Sie jetzt zur Entspannung etwas vom "rheinischen Christian Morgenstein" bzw. "Ringelnatz-Enkel" ►► hier), Christoph Meckel (er hat sein Gedicht selbst mit einer Radierung illustriert!), Dieter P. Meier-Lenz, Kerstin Rose Schlageter, Urs Schmidt, Ferdinand Scholz, Tina Stroheker, Albert Vigoleis Thelen ("Hirnquadratur", ein noch nie veröffentlichtes Gedicht des Schöpfers der "Insel des zweiten Gedichtes"), Christa Wisskirchen, Carsten Zimmermann.

 

Kunst

Pi Backus (Zeichnungen)
Michael Blümel (Illustrationen)
Wilfried Bohne (eingeklebter Original-Farbholzschnitt!)
Annette Dyba (Holzschnitte)
Heinrich Gillis Görtz (Umschlag + Kunstbeilage im Förder-Abo)
Karl-Friedrich Hacker (Linolschnitte)
Peter Klusen ("Böse" Cartoons. Wollen Sie mal einen sehen? Dann klicken Sie
►► hier!)
Hans Kuijs (Zeichnungen)
Alfons Lenßen (Fotografien)
Martin Lersch (Zeichnungen, Illustrationen)
Christoph Meckel (Radierung)
Ewa Sadowska (eingeklebtes Farbbild, wenn Sie das Bild sehen wollen, klicken Sie
►► hier)
Yvonne Steinke (Fotografie)
Dorothea Thun (Illustration)
Hans-Peter Trampert (Zeichnungen)
Clemens Weiss (Radierungen. Wollen Sie einmal einen Blick in sein New Yorker Atelier werfen? Dann klicken Sie
►► hier.)
                                                     

 

Rezensionen

Die Rezensenten Jochen Arlt, Theo Breuer, Erik Martin, Friedhelm Schmitz und Herbert Sleegers besprechen folgende Bücher:

Richard Christ: Der Tag, die Nacht und ich dazwischen
Katharina Faber: Manchmal sehe ich am Himmel einen endlos weiten Strand (Möchten Sie einmal reinschauen? Klicken Sie
►► hier!)
Markus Gramer • Lithographien / Johannes Kühn • Gedichte
Stephan Valentin: Vielfarben. Geschichten / Der Ameisenfeind Roman
Markus Orths: Wer geht wo hinterm Sarg? Erzählungen
Guntram Vesper: Frohburg. Gedichte / Der Riss durch die Erinnerung
Daniela Ziegler: Die Reise nach Kanada
ferner: Hinweise auf "andando" sowie Reinhard Gröper: Nach Venedig. Novelle
 

Auszüge aus dem Feedback zu dieser Ausgabe:

„Überraschend, amüsant, rätselhaft oder absurd kommen die zum Teil recht langen Geschichten daher, so dass es bei der einen, die Erik Martin als Bettlektüre empfiehlt, oft nicht bleibt. Klarer Favorit: Reinhard Stöckels Kurzgeschichte „Eine blaue Böhmerland“.

Ein nettes Schmankerl ist die „Muschelhaufen“-Frage, die der Herausgeber ausgewählten Lesern gestellt hat. Die Kür ihres Favoriten geschieht mit so viel Liebe und Engagement, dass man sich den Abdruck von mehr Autoren gewünscht hätte.“

WESTDEUTSCHE ZEITUNG

„Es ist der Muschelhaufen 43, den Erik Martin, Liebhaber guter Literatur, herausgegeben hat. Dafür müsste man ihm einen Orden verleihen. Aber Literatur hat in der Kultursparlandschaft Niederrhein keine Lobby. Das wird schon im Vorwort dieses wiederum wunderbar gestalteten Heftes deutlich…

So verschmerzt man den leider [diesmal] nicht machbaren Sonderteil, der sonst im Muschelhaufen sonst immer besondere Beachtung fand und sich meist mit sehr interessanten Themen beschäftigte. Aber der Herausgeber entschädigt mit 16 Erzählungen; die von Peter Klusen, Alle Jahre wieder, mit einer Illustration von Martin Lersch hat mir besonders gefallen.“

STADTMAGAZIN MÖNCHENGLADBACH / KREFELD

„Das bemerkenswerteste Fundstück ist für mich Der Baum von Christoph Meckel, in so kunstvoller wie ungekünstelter Sprache, rhythmisch vollkommen stimmig, wie ich überhaupt Christoph Meckel sehr schätze; er gehört zu den Autoren, in deren Wort-Artikulation man sich „aufgehoben“ fühlen kann.“

Irmhild Oberthür, Kehl

„Innerhalb  der Rubrik Essays/Berichte hat mich besonders der Beitrag von Edgar Lersch über dessen Großvater Heinrich Lersch beeindruckt. Der Autor ist der Darstellung einer durchaus widersprüchlichen Persönlichkeit auf sensible und zugleich informative Art und Weise mehr als gerecht geworden. Dazu die Zeichnungen von Enkel Martin Lersch – insgesamt absolut gelungen.“

KÖPFCHEN, BURG WALDECK

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